Scharnebeck, Juni 2018

Die Ruderer hatten einen Dachschaden

 

Jetzt stehen die Boote wieder sicher. Verein bietet Schulen Ruder-AG’s an –

Sparkassenstiftung und Sparkasse spenden 2.000 Euro

Das Dach über ihren Köpfen ist wieder dicht: v. l. Ronald Schröder und Ottfried Bitter vom SV Scharnebeck, Norbert Weiland von der Sparkasse Lüneburg und Jens Kaidas von der Sparkassenstiftung Lüneburg im Bootshaus des SV Scharnebeck.

Scharnebeck. „Wir hatten einen Dachschaden“, Ottfried Bitter und lacht. Dabei war das Ganze natürlich überhaupt nicht lustig für den SV Scharnebeck: Das Dach des Bootshauses am Elbe-Seitenkanal war nicht mehr dicht, es regnete durch. Und die Werte der in dem Gebäude untergestellten Ruderboote und Geräte gehen in die Hunderttausende. Froh sind die Sportler daher, dass nun alles repariert ist.

 

„Gerudert wird hier fast täglich“, sagt Ottfried Bitter, Vorsitzender des SV Scharne­beck. Ruderabteilungen sind selten geworden im Landkreis Lüneburg, außer dem Club Wiking in Lüneburg gibt es kaum aktive Ruderer. Auch Ruder-AG’s an Schulen sind derzeit ausgestorben. Das möchte der SV Scharnebeck ändern. „Wenn es Sport­lehrer gibt, die daran Interesse haben, können sie sich sehr gern an uns wenden. Wir bieten das gern wieder an.“

 

Um den Nachwuchs zu fördern und Talente für den Wettkampfsport zu finden, besitzt der SV Scharnebeck seit zwei Jahren ein Spezialboot für kleine Menschen: Es ist kürzer als die üblichen Ruderboote, auch die Ruder selbst sind kleiner. „Kindgerecht eben“, sagt Ottfried Bitter, „wir waren der erste Verein, der bei dem Hersteller dieses besondere Boot gekauft hat.“ Wichtig beim Rudern ist die Balance, daher empfiehlt sich ein Mindestalter von acht Jahren, besser noch zehn Jahre.

Doch zurück zum behobenen Dachschaden: 22.000 Euro hat der Verein in die Repa­ratur gesteckt und in das Flachdach eine Schräge eingezogen, damit Wasser in Zukunft besser ablaufen kann. Neben Zuschüssen von Gemeinde und Samt­ge­mein­de hat auch die Sparkassenstiftung Lüneburg in Kooperation mit der Spar­kasse Lüneburg die Maßnahme mit 2.000 Euro gefördert.

 

„Darüber sind wir froh und glücklich“, sagt der zweite Vorsitzende Ronald Schröder. „Das hat uns ein gewaltiges Päckchen abgenommen.“ Jens Kaidas ist der Vorsit­zende des Förderfonds Sport bei der Stiftung und betonte bei seinem Besuch vor Ort: „Wir unterstützen es gern, wenn Sportvereine diese selten gewordene Sportart in der Region anbieten und freuen uns, wenn wir es ihnen ein wenig leichter ma­chen können, das Rudern am Leben zu erhalten.“ Norbert Weiland von der Spar­kasse Lüneburg ergänzte: „Möglich machen uns diese Förderung unsere Kunden. Weil sie uns treu sind, können wir regionale Vereine unterstützen.“

 

Wer Interesse am Rudersport oder einer Ruder-AG hat, kann sich bei Ottfried Bitter melden unter 0 41 36-87 40 oder Ronald Schröder unter 0 41 52-7 50 80.

Adendorf, Juni 2018

Schwimmen, schwimmen, schwimmen

 

Mit dem Bedarf wächst auch das Angebot in Adendorf –

Sparkassenstiftung & Co. organisieren noch mehr Kurse für Kinder und Erwachsene

Treffen an den neuen Geräten des TSV Gellersen: Ressortleiterin Katrin Theuer (r.), ihre Stellvertreterin Lisa-Marie Wienecke (M.), Vorsitzender Eckhard Bödeker (2. v. r.) und Schatzmeister
Lothar Ling (hinten M.) vom TSV sowie Katharina Bergien (l.) von der Sparkasse und Jens Kaidas von der Sparkassenstiftung (3. v. r.).

Das Interesse wird immer größer, der Bedarf immer mehr – und zum Glück wächst auch das Angebot: Dank einer neuen Kooperation wird es in diesem Sommer in Adendorf so viele Schwimmkurse geben wie noch nie. Und da die Anbieter sich vor Anfragen kaum retten können, planen die Organisatoren im Geiste schon jetzt den Sommer 2019.

 

„Unser Ziel ist, dass jeder Mensch in Adendorf und Umgebung schwimmen kann.“ Das sagt Thomas Maack, Bürgermeister der Gemeinde. „Dass die neu gefundene Kooperation das möglich macht, dafür danke ich allen Beteiligten wirklich sehr.“ Die Kooperation besteht aus dem Freibad Adendorf, der Oberschule Adendorf, dem TSV Adendorf, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, dem Hochschulsport der Leuphana Universität, dem im Mai 2018 gegründeten Förderverein „Baden in Adendorf“, dem Kinderladen Adendorf sowie der Sparkassenstiftung Lüneburg. Insgesamt über 200 Nichtschwimmer werden in diesem Sommer im Freibad schwimmen lernen.

 

Der Förderverein sorgt gemeinsam mit der Sparkassenstiftung dafür, dass weit mehr als 10 weitere Kinderschwimmkurse in diesem Sommer angeboten werden als sonst. Und wenn Nicole Bloch von der Stiftung noch weitere Trainer findet, wird es auch noch zusätzliche Kurse geben. „Wer Lust hat, als zertifizierter Trainer zwischen Anfang Juli und Anfang August Kindern schwimmen beizubringen, melde sich gern bei mir“, lautet ihr Aufruf. Telefon: 04131-8544536.

Roman Zuther und sein Team haben bereits die ersten Seepferdchen in diesem Sommer erfolgreich abgenommen. „Wir können uns vor Anfragen kaum retten“, sagt der Freibadchef. Seine Erfahrung zeigt: Wer nicht schwimmen kann, kommt auch nicht ins Freibad. „Besonders Jugendlichen ist es peinlich.“ Und das ist schade, bietet die Adendorfer Anlage mit Spielplatz, Liegeflächen und Beachvolley­ball doch so viel Platz und Unterhaltung, um dort einen ganzen Tag zu verbringen.

 

Schwimmen zu können, soll ähnlich selbstverständlich werden wie Fahrradfahren, darin ist sich das ganze Organisations-Team der Adendorfer Schwimmkurs-Offen­sive einig. Deshalb soll es auch im nächsten Jahr möglichst viele Kurse geben. Übrigens können natürlich auch Kinder und Erwachsene hier schwimmen (lernen), die nicht aus Adendorf kommen. Und Ute Schaller vom Förderverein hat da noch ein weiteres Ziel vor Augen: „Ein überdachtes Lehrschwimmbecken, das wäre ein Traum.“

Lüneburg, April 2018

Sportverein wächst

 

TSV Gellersen investiert in Geräte-Zirkel und gewinnt dadurch neue Mitglieder – Zuschuss von Sparkassenstiftung und Sparkasse: 3.000 Euro

 

Treffen an den neuen Geräten des TSV Gellersen: Ressortleiterin Katrin Theuer (r.), ihre Stellvertreterin Lisa-Marie Wienecke (M.), Vorsitzender Eckhard Bödeker (2. v. r.) und Schatzmeister
Lothar Ling (hinten M.) vom TSV sowie Katharina Bergien (l.) von der Sparkasse und Jens Kaidas von der Sparkassenstiftung (3. v. r.).

Kirchgellersen. Das Interesse an Mannschaftssportarten schrumpft seit Jahren. Dem TSV Gellersen ist das bewusst, und der Verein setzt daher vermehrt auf Gesundheitssport. Als einziger Verein der Samtgemeinde Gellersen hat der TSV jetzt zusätzlich zum Kursprogramm ein völlig neues Angebot geschaffen. Unter dem Motto „Fitness Plus“ können Mitglieder ein Zirkeltraining an Geräten absol­vieren. Schon jetzt zeigt sich der Erfolg der Investition: Der Verein verzeichnet Neueintritte.

 

„Es gibt den Bedarf an Gerätetraining vor Ort, das haben wir in Gesprächen mit Physiotherapeuten erfahren“, sagt Katrin Theuer, Ressortleiterin im TSV. Praktisch: In seiner 2011 gebauten Halle hinter der Grundschule Kirchgellersen hatte der Verein eine ungenutzte Fläche im Obergeschoss. Hier stehen jetzt Geräte mit der modern­sten Technologie, die derzeit auf dem Markt zu haben ist: Nachdem die Anleiter mit den Mitgliedern einen individuellen Trainingsplan entwickelt haben, werden Angaben über Widerstände und Intervalle auf Chipkarten gespeichert. „Das ist einfach, schnell und effektiv“, sagt Katrin Theuer.

 

Rund 100 Sportler von jung bis alt trainieren hier von montags bis sonntags einen persönlichen Zirkel, ungefähr ein Fünftel ist eigens wegen des Fitness-Parcours in den Verein eingetreten. „Gesundheitssport ist der Bereich, in dem wir wachsen“, sagt der Erste Vorsitzende Eckhard Bödeker. „Das wird sicher noch mehr werden.“

 

Glücklich ist der Verein darüber, in seiner 45.000-Euro-Investition Unterstützung von der Sparkassenstiftung und der Sparkasse Lüneburg bekommen zu haben: 3.000 Euro Zuschuss gab es für den neuen Geräteparcours. „Wir haben großes Interesse daran, die Sportvereine zu erhalten“, sagt Jens Kaidas, Vorsitzender des Förderfonds Jugend, Sport, Bildung und Soziales bei der Stiftung. „Es ist bewunderns­wert, dass der Verein so viele, auch junge, Übungsleiter hat, dass beim Zirkel­training immer jemand vor Ort und ansprechbar ist.“ Wie hoch das Engagement im TSV ist, weiß auch Katharina Bergien von der Sparkasse in Reppenstedt. „Hier passiert ganz viel im Ehrenamt, alle Einnahmen fließen zu 100 Prozent in den Sport. Dass hier ein Sport der kurzen Wege weiter möglich ist, unterstützen wir gern.“

Lüneburg, März 2018

Jetzt mal ehrlich

 

Lüneburger produzieren Interview-Clips zum Thema Berufswahl –

Sparkassenstiftung und Sparkasse spenden 4.000 Euro

 

Mohamad Dia beantwortet die Fragen von Lena Kloodt (beide im Sessel), Mareike und Björn Hollaender sind die Macher der Clips und Nicole Bloch (r. stehend) sowie Jutta Bredekamp (l. stehend) haben sie dem Dreh besucht.

Mohamad Dia sitzt auf einem gelb-pinken Sessel, der mit Luft gefüllt ist. Um ihn herum stehen Linsen und Kichererbsen, Honig und Marmelade. Der stellver­tretende Filialleiter des Supermarkts an der Saline befindet sich zwar in seiner gewohnten Arbeitsumgebung, aber heute hat er eine andere Aufgabe als üblich: Der junge Mann erzählt von seinem Beruf. Das Interview wird später im Internet zu sehen sein und soll jungen Leuten bei der Berufswahl helfen.

 

„Jetzt mal ehrlich“ haben die Initiatoren Mareike und Björn Hollaender ihr Interview-Format für die Zielgruppe 16 bis 26 Jahre getauft. Das Ehepaar betreibt in Lüneburg ein Studio für Trickfilme und hat bereits drei Berufswahl-Clips abgedreht: Neben dem Kaufmann im Einzelhandel erzählen ein Feuerwehrmann, ein Elektroniker für Betriebstechnik und ein 3-D-Animateur aus ihrem Arbeitsalltag. „Es geht um einen ehrlichen Eindruck, nicht um Hochglanz“, sagt die Produzentin Mareike Hollaender. „Wir sprechen über Fallstricke und Dinge, die häufig ausgespart werden, wie zum Beispiel Geld. Aber auch Aufstiegsmöglichkeiten sind ein Thema in unseren Interviews.“

 

 

 

Und die sind im Einzelhandel besser als die meisten denken, sagt Mohamad Dia. „Im Einzelhandel zu arbeiten, bedeutet mehr als Regale vollzupacken. Der Beruf wird häufig unter Wert verkauft. Das ist für mich ein Grund, auf diesem Wege über die Arbeit zu informieren und dafür zu werben.“ Was genau Mohamad Dia auf die Fragen der Moderatorin Lana Kloodt geantwortet hat, ist auf Youtube im Internet zu sehen sein, Stichwort „Jetzt mal ehrlich“.

 

Möglich gemacht hat die Produktion eine Spende der Sparkassenstiftung Lüne­burg in Kooperation mit der Sparkasse Lüneburg in Höhe von 4.000 Euro. Nicole Bloch von der Sparkassenstiftung sagte beim Drehbesuch im Supermarkt: „Die Entscheidung für einen Beruf wird schwieriger. Diese Videos können die jungen Leute dabei unterstützen.“ Jutta Bredekamp hat die Existenzgründung des Ehepaars von Seiten der Sparkasse begleitet und freut sich mit den Studio­betreibern über die Unterstützung der Stiftung. „Die Resonanz auf Youtube ist ja bereits hoch. Ich wünsche dem ganzen Team, dass die Clips ihr Netzwerk vergrößern. Vielleicht können dann noch weitere Berufe vorgestellt werden.“

 

Ideen für weitere Interviewpartner hat Regisseur Björn Hollaender bereits: „Wir würden gern einen Biobauern auf dem Feld oder einen Windkraft­anlagen­mechaniker oben in der Nabe interviewen, das wäre toll.“ Wer Interesse hat, die Interviews Jugendlichen zu zeigen, kann sich bei dem Studio HollaenderArt melden: 04131-22 35 551. Die Clips laufen selbstverständlich ohne Werbung.

Lüneburg, Januar 2018

Amira und die alten Apfelsorten

 

18-Jährige absolviert ein FÖJ in Amt Neuhaus - sie ist die "Erste-Bewerbungen jetzt möglich"

Amira Stute (18) absolviert als Erste ein Freiwillige Ökologisches Jahr in Neuhaus und auf dem Hof Konau 11. Dort dreht sich alles um alte Apfelsorten wie den Gelben Bellefleuer.

Lüneburg, Januar 2018

Konau/Neuhaus. Sie heißen Wendländisches Seidenhemdchen und Langer grüner Gülderling, Roter Brasil und Gelber Bellefleuer: Die sind Namen so exotisch wie sympathisch – und für Amira Stute bedeuten sie beinahe Vokabeln. Die 18-Jährige ist die erste junge Frau, die im Amt Neuhaus ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) beim Verein Konau 11-Natur sowie dem Archezentrum in Neuhaus absolviert.

 

Seit Anfang September ist die Dannenbergerin im Amt Neuhaus im Einsatz, presst mit Schülern Apfelsaft und kocht mit ihnen Apfelmus, recherchiert mit ihnen die Flugrouten der Störche und zeichnet sie auf einer riesigen Weltkarte ein. „Die Arbeit mit den Kindern macht mir besonders viel Spaß, auch die praktischen Sachen wie zum Beispiel der Bau von Nistkästen für Hornissen, Fledermäuse und verschiedene Vogelarten“, sagt die 18-Jährige. Kein Wunder: Nach ihrer praktischen Fachhochschulreife, die sie nach dem FÖJ er­wer­ben wird, möchte sie eine Ausbildung zur technischen Modell­bauerin respektive Produktdesignerin machen.

 

Das FÖJ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Konau 11-Natur e.V., dem Archezentrum Amt Neuhaus und der Sparkassenstiftung Lüneburg. „Wir übernehmen das Bürokratische, stellen den jungen Leuten Arbeits­kleidung zur Verfügung und ein Taschen­geld“, sagt Nicole Bloch von der Spar­kassen­stiftung. Außer­dem finanziert die Stiftung eine Wohnung in Neuhaus für den jungen Menschen im FÖJ. „Wir sehen das als einen Beitrag zur Stärkung der Region. Wir wollen den vielen Jugendlichen zeigen, dass der Apfel nicht aus dem Super­markt kommt und wie wichtig der Erhalt von alten Obstsorten und Nutztierrassen ist.“

 

Denn die jungen Leute arbeiten nicht nur tatkräftig beim Verein Konau 11-Natur mit, beschneiden im Winter gemeinsam mit den Experten des Vereins und den vielen ehrenamtlichen Obstbaumwarten, die rund 3.500 Obstbäume, die der Verein betreut und pflegt. Sie sind auch im Archezentrum Amt Neuhaus im Einsatz, wo es um Fragen der biologischen Vielfalt im Biosphärenreservat Elbtalaue geht. Auch damit wird sich Amira in ihrem Jahr an der Elbe beschäftigen: Denn der Hof Konau 11 ist seit Kurzem offizielle Informationsstelle für das Biosphärenreservat – zurzeit arbeiten das Team des Vereins an einer neuen Ausstellung über alte Obstsorten.

 

Ab jetzt können sich junge Leute für das nächste FÖJ, beginnend am 1. September 2018, bewerben: online auf der Seite der Alfred-Töpfer-Akademie.

www.nna.niedersachsen.de/foej

Der neue VfL-Platz hat sich schon bewährt

 

Mehr Zuschauer bei Fußballspielen am Grasweg –

Sparkassenstiftung Lüneburg spendete 25.000 Euro für Tribünen und Sicherheit

Noch dauert es bis zum nächsten Spiel auf dem neuen Regionalliga-Platz am Grasweg. Bis dahin daddeln VfL-Präsident Uwe Walther (l.) und Vfl-Geschäftsführer Thorsten Schulte (r.) vor den Augen ihrer Gäste Jens Kaidas und Nicole Bloch von der Sparkassenstiftung.

Mehr Zuschauer, mehr Sicherheit und vielleicht so­gar ein paar mehr Tore: Etwa ein halbes Jahr nach Umgestaltung des Fußballplatzes am Grasweg zei­gen sich die Verantwortlichen beim VfL Lüne­burg in einer Halbzeit­bilanz mehr als zufrieden. Der LSK nutzt das Stadion für seine Spiele in der Re­gio­n­alliga Nord, und um dafür eine Lizenz vom Fuß­ball­verband zu erhalten, musste der Eigentümer tief in die Tasche greifen.

 

Zwei verschiedene Zugänge für die Fans, Zäune, Traversen für die Stehtribüne der Gäste, weitere Stehtribünen neben der Haupttribüne sowie Netze zwischen Spielfeld und Zuschauern: Das sind nur wenige Beispiele für die umfangreichen Maß­nahm­en, die einen ganz normalen Fuß­ballplatz in einen Ort für Spiele wie zum Beispiel zwischen dem LSK und dem VfL Wolfsburg II verwandelt haben. „Das gesamte Gelände ist deutlich aufgewertet“, sagt VfL-Präsident Uwe Walther. „Es ist sicherer ge­worden und strukturierter. Davon profitiert nicht nur unser Gast, der LSK, sondern auch wir selbst.“

 

Auch die Umkleiden sind seit Sommer saniert – insgesamt fühlen sich daher auch die eigenen Fußballer viel wohler als vorher, sagt VfL-Ge­schäfts­führer Thorsten Schulte. „Nicht nur der LSK, auch wir haben seither mehr Zuschauer. Außerdem glauben wir, dass das Leistungsniveau des VfL seit den Umbauten gestiegen ist. Unsere Mitglieds­zahlen sind konstant, auch das ist ein Gewinn.“

 

Hunderte ehrenamtliche Arbeitsstunden haben Fußballer von VfL und LSK geleistet, die Kosten waren dennoch immens. 25.000 Euro hat die Spar­kassenstiftung Lüneburg daher in Kooperation mit der Spar­kasse Lüne­burg gespendet. „Ohne den Zuschuss wäre das alles nicht möglich gewesen“, sagt Uwe Walther (Sparkasse Lüneburg). „Dann hätten wir die Lizenz nicht bekommen, und der LSK hätte hier nicht spielen können.“

 

Der LSK aber gehöre zu Lüneburg, betont Jens Kaidas, Vorsitzender des Stiftungsfonds Sport bei der Spar­­kas­senstiftung. „Dass der VfL dem LSK die Möglichkeit bietet, hier seine Spiele zu veranstalten, ist gut für die Region. Wenn Spitzenfußball in Lüne­burg stattfinden soll, muss es auch die Vor­aus­setzungen dafür geben. Wir als Spar­kassen­stiftung unterstützen das gern.“

 

Seine erste Belastungsprobe hatte das neue Areal bereits im Sommer: Rund 5.000 Menschen ver­folgten das Spiel im DFB-Pokal gegen Mainz.

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